Zwei Jahre nach dem Tornado und Sturmtief Zoltan

Ben Hammer Fotograf Köln

Inzwischen ist es – auf den Tag genau – zwei Jahre her, dass sich im Sturmtief Zoltan in Köln ein Tornado bildete und unter anderem das Quartier am Hafen und mein Fotostudio im dritten Stock des Gebäudes traf.

Zwei Jahre sind eine lange Zeit und die Spuren kann man immer noch sehen, wenn man in Poll am Rhein entlang spaziert. Eigentlich sollten wir bestenfalls im Dezember wieder ins Studio einziehen können. Der Fakt, dass ich diesen Beitrag schreibe zeigt, dass wir noch nicht wieder im Studio sind. Es wird viele Gründe dafür geben, dass die Sanierung des Gebäudes doch so lange dauert. Vor ein paar Tagen waren wir erstmals wieder im dritten Stock. Die neue Dachkonstruktion ist inzwischen drauf, die neuen Oberlichter im Lichtstreifen sind drin und auch die neuen gemauerten Wände nehmen langsam Form an. Eigentlich würde ich behaupten, dass wir im Schlussspurt zum Wiedereinzug sind. Das zu formulieren, traue ich mich zum Selbstschutz, aber nicht so wirklich.

Wahrscheinlich würde ich das 1. Quartal anvisieren und am Ende wird es April. Wenn alles gut läuft.

Jetzt bleibt es abzuwarten, wie lange die nächsten Arbeitsschritte dauern. Schließlich muss auch die Elektroinstallation, die Heizung, das Abwasser, die Wände und vieles mehr neu gemacht werden.

Es ist zäh, ja. So richtig wird das Licht am Ende des Tunnels nicht heller. Wir werden sehen, was 2026 bringt. Langsam aber sicher geht mir die Puste aus, aber auch die letzten Monate im Home-Office werden noch irgendwie vorbeigehen.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert